Schiene ist so der wichtigsten und größte Punkt. Hey, schließlich bauen wir ein Stellwerk für Schienenfahrzeuge, da sollte man das auch erwarten.
Von Schienen gibt es etliche Typen (rechtes Popup):
* leer - ein einfaches Gleis
* Signal - ein Signal in die angegebene Richtung (mittleres Popup)
* Weiche nach unten - eine Weiche
* Weiche nach oben - eine Weiche
* Kreuzung (eben) - eine Gleiskreuzung, wo sich Züge berühren, also nicht gleichzeitig fahren können
* Kreuzung (Brücke) - eine Gleiskreuzung, wo sich Züge nicht berühren, also gleichzeitig fahren können
* Bahnsteig - ein Haltepunkt (oder auch nicht) für Züge, es sind dort alle Flags erlaubt (Die Flags)
* Haltepunkt - ein einfacher Haltepunkt, es sind dort keine E/K/F/B1-Flags erlaubt
* Display ohne Bahnsteig - erlaubt ein Display auf freier Strecke, an Bahnsteigen sollte das nicht verwendet werden!
* Einfahrt - wo Züge reinkommen (auch schonmal Eingang im Dokument genannt), den Namen im SW-Wert eintragen
* Ausfahrt - wo Züge rausfahren (auch schonmal Ausgang genannt), den Namen im SW-Wert eintragen
* Sprung - erlaubt die Fortsetzung eines Gleises z.B. vom rechten zum linken Rand
* Bahnübergang - ein Bahnübergang, der vom Fahrdienstleiter geschlossen werden muß, eine Zugvorbeifahrt öffnet ihn wieder (sofern nicht noch weitere Fahrstraßen anliegen)
* Übergabepunkt - ein ÜP sieht der Übergabe eines Zuges zum nächsten Stellwerk, er muß die selbe ENR haben, wie die Ausfahrt, an der der Zug das Stellwerk verläßt, zwischen ÜP und Ausfahrt dürfen nur freie Gleisstücke sein
* ZS1-Vmax - ein Punkt der an eine Stelle gesetzt wird, wo ein Zug der vom vorherigen Signal auf Zs1 mit Langsamfahrt die Strecke befährt und ab diesem Punkt wieder mit der normalen Geschwindigkeit weiterfährt
Allgemeines
Bis auf das leere Gleis, Haltepunkte, Bahnhöfe, ZS1-Vmax und die Brücke haben alle Elemente eine sog. ENR, eine Element-Nummer. Diese muß im Gleisbild einmalig sein (außer bei Sprung & Übergabepunkt, dazu später mehr). Darum kümmert sich jedoch das Programm meiste selbst. Weiteres dazu später bei den Fahrwegen. Auch ist generell auf die E-Richtung zu achten. Kopfgleise werden mit einem Signal und einem folgenden leeren Gleisstück beendet.
Generell sollte zwischen 2 parallelen Gleisen immer ein leeres Feld Abstand sein!

Signal:
Signale werden auf die Gleise gesetzt, die Richtung muß passen, damit er Zug das Signal beachtet. Signal dürfen nicht auf Kurven oder schrägen Gleisen sowie zwischen einem Übergabepunkt und der dazugehörigen Ausfahrt stehen. Ferner muss zwischen Bahnsteig und Signal mindestens 1 leeres Gleiselement eingebaut werden! Beim Signalbau ist abzuwägen, ob man vielleicht besser keine 2 Signale sich Rücken an Rücken gegenüber setzt, dann können da auch nicht 2 Züge sich gegenüberstehen.
Weiche:
Weichen gibt es in zwei Typen: nach unten und nach oben. Entsprechend müssen sie angebunden werden, sonst gehts nicht richtig. Weichen werden immer schräg angebunden, d.h. hat man eine gerade und darin eine Weiche, so ist der 2. Schenkel immer links oder recht darunter bzw. darüber zu setzen, nicht direkt unter oder über die Weiche.
Beispiel
*********W*********
*
*
Besonderheiten:
Y-Weichen gehen nicht, in dem Fall einfach 1 einzelnes Gleisstück gerade hinter die Weiche und dann dort erst nach oben oder unten.
3-Fach-Weichen können leicht mit 2 einfachen Weichen gebaut werden.
Weichen gehen nur in der horizontalen Lage (Regel in Überprüfung)
Kreuzung
Kreuzungen sind wie Weichen zu setzen, nur daß man eben in insgesamt 4 Richtungen Gleise hat. Eine Kreuzung ist keine Doppelkreuzweiche. Möchte man eine DKW bauen, setzt man einfach 2 Weichen hintereinander. Man kann sie eben einbauen oder als Brücke.
Bahnsteig
Bahnsteige sind Haltepunkte für Züge. Anders als bei dem Haltepunkt, bleiben Züge bei haltzeigendem Signal am Bahnsteig stehen bis das nächste Signal einen Fahrbegriff / Zs1 / Rangiersignal zeigt. Ferner löst die Fahrstraße bei planmäßigen Halt am Bahnsteig auf. Züge können an Bahnhöfen durchfahren, wenden, flügeln, kuppeln, Zugnummern ändern. An Bahnsteigen ist die Funktion "alternativer Bahnsteig" möglich. Damit ein Zug den Bahnsteig erkennt, muß im Feld SW-Wert eine Bezeichnung eingegeben werden. Diese ist nur im Editor sichtbar! Die Spieler sehen die eingegebene Bezeichnung nur in der Gleisbelegungstabelle unterhalb des Gleisbilds. Deshalb sollte man auf nicht zulange Bezeichnung achten. Ferner werden die eingegebenen Bezeichnungen für den Fahrplan benötigt! Möchte mann, daß ein Bahnsteig in beiden Richtungen funktioniert & erkannt wird, so muß man 2 Bahnsteigelemente mit gleicher Bezeichnung und einmal mit ERichtung links und einmal mit ERichtung rechts in die Anlage einbauen. Ansonsten müssen Bahnsteignamen eindeutig sein, also nur 1x vorkommen. Der Zug wird mit der Spitze an dem Bahnsteig-Element halten, das für seine Fahrrichtung gilt.
Besonderheiten
Bahnsteige können nur in Richtung rechts oder links, also horizontal, benutzt werden. Beim Einbau von vertikalen Bahnsteigen kann es zu Problemen mit den Alternativbahnsteigen kommen weshalb hiervon auch abgeraten wird.
Ein Bahnsteig muß mindestens ein normales Gleisstück von einem Signal entfernt sein.
Die gesamte Bezeichnung darf nicht mehr als 30 Zeichen enthalten !
Da die Bezeichnung im Sim nicht angezeigt wird, kann ein Textfeld in der Nähe des Bahnsteigs eingebaut und dort die Bezeichnung des Bahnsteigs eingefügt werden. Es sollte die genaue Beschreibung des Bahnsteigs übernommen werden. Das Wort "Gleis" ist sinnlos und ist wegzulassen, da es sich ja in einer Stellwerkssimulation zwangsläufig um Gleise dreht.
Wenn man Bahnsteige mit Alternativbahnsteigsuche bauen möchte, so muß man um den gebauten Bahnsteig herum jeweils sich einen gedanklichen "eckigen Kreis" sich vorstellen, der jeweils -5 und +5 Kästchen breit und oben und unten durch 5 leere Zeilen begrenzt wird. Wird innerhalb dieser 5 Zeilen unterhalb oder oberhalb ein Gleiselement / Display / Textfeld gefunden, geht die Suche weiter! Außerdem müßen die Alternativbahnsteige in dem gedachten Kreis die selbe Fahrtrichtung haben. Die Nachbarschaftssuche ist nötig, damit ein Zug trotzdem an einem Bahnsteig hält, obwohl keine geänderte Gleisbelegung vom FDL mitgeteilt wurde.
Zur Hilfe kann man die Funktion Alternativbahnsteige auswählen nutzen.
Haltepunkt:
Haltepunkte sollten nur auf der freien Strecke verwendet werden, wenn sie nicht unmittelbar vor einem Blocksignal liegen. Hier können Züge nur halten & weiterfahren und durchfahren. Es können außer der D-Flag keine Flags hier angewendet werden. Ferner lößt die Fahrstraße nach einem planmäßigen Halt hier nicht auf und der Zug fährt auch bis zum nächsten Signal vor, auch wenn dies Halt zeigt. Damit ein Zug den Haltepunkt erkennt, muß im Feld SW-Wert eine Bezeichnung eingegeben werden. Diese ist nur im Editor sichtbar! Die Spieler sehen die eingegebene Bezeichnung nur in der Gleisbelegungstabelle unterhalb des Gleisbilds. Deshalb sollte man auf nicht zulange Bezeichnung achten. Ferner werden die eingegebenen Bezeichnungen für den Fahrplan benötigt! Möchte mann, daß ein Haltepunkt in beiden Richtungen funktioniert & erkannt wird, so muß man 2 Haltepunkt-Elemente mit gleicher Bezeichnung und einmal mit ERichtung links und einmal mit ERichtung rechts in die Anlage einbauen. Ansonsten müssen Haltepunktnamen eindeutig sein, also nur 1x vorkommen.Der Zug wird mit der Spitze an dem Haltepunkt-Element halten, das für seine Fahrrichtung gilt. Insofern ist hier die ERichtung abschließend zu setzen.
Besonderheiten:
Die gesamte Bezeichnung darf nicht mehr als 30 Zeichen enthalten !
Ein Haltepunkt muß mindestens ein normales Gleisstück von einem Signal entfernt sein.
Da die Bezeichnung im Sim nicht angezeigt wird, kann ein Textfeld in der Nähe des Haltepunkts eingebaut und dort die Bezeichnung des Haltepunkts eingefügt werden. Es sollte die genaue Beschreibung des Haltepunkts übernommen werden. Das Wort "Gleis" ist sinnlos und ist wegzulassen, da es sich ja in einer Stellwerkssimulation zwangsläufig um Gleise dreht.
Display ohne Bahnsteig:
Display ohne Bahnsteig Elemente werden wie Bahnsteige gesetzt, d.h. sie haben auch einen Namen und einen Richtung. Dieses Element hat keine Funktion auf den Zug außer die Zugdaten (Zuggattung & Zugnummer) an ein Display zu melden. Das Element muß den selben SW-Wert wie das Display haben! Näheres zu Displays im Kapitel Display.
Einfahrt
Die Einfahrt dient als Stelle wo ein Zug die Anlage befährt. Das System erzeugt eine ENR welche ausschließlich über einen ENR-Lauf geändert werden kann! Dann gibt es dann Feld SW-Wert. Auch hier es für die Bezeichnung im Sim sowie im Fahrplan und im Verbindungs-Editor zuständig. Hier sollte man des vorherigen Stellwerk oder des letzten Ortes angeben. Bezeichnungen wie "von" sind unnötig und brauchen nicht eingetragen werden. Wird die Einfahrt zusammen mit einer Ausfahrt zusammen auf einem Gleis eingebaut, so ist zweckmäßig die selbe Grundbezeichnung wie bei der Ausfahrt einzutragen. Ferner kann man noch einen internen Wert angeben, der hinter der Bezeichnung mit einem % beginnt. Alle nach dem Prozentzeichen eingetragenen Werte sind nur im Anlagen-Editor, Fahrplan sowie im Verbindungs-Editor sichtbar. Baut man mehrere Einfahrten nebeneinander, weil man auf einer zwei- oder mehrgleisigen Strecke einen Gleiswechselbetrieb (GWB) nachbauen möchte, so empfiehlt es sich die Bezeichnungen eindeutig zu kennzeichen. Hier zum Beispiel 3 Einfahrten aus Lichtenberg. Nun kann man die Einfahrten: Lichtenberg%regeleinf. ; Lichtenberg%GWB1 und Lichtenberg%GWB2 nennen. Wichtig ist abschließend noch die richtige ERichtung zu setzen!
Besonderheiten:
Die gesamte Bezeichnung darf nicht mehr als 30 Zeichen enthalten !
Ausfahrt
Die Ausfahrt dient als Stelle wo ein Zug die Anlage verlässt. Das System erzeugt eine ENR welche ausschließlich über einen ENR-Lauf geändert werden kann! Dann gibt es dann Feld SW-Wert. Auch hier es für die Bezeichnung im Sim sowie im Fahrplan und im Verbindungs-Editor zuständig. Hier sollte man das nächste Stellwerk oder den nächsten Ort angeben. Bezeichnungen wie "nach" sind unnötig und brauchen nicht eingetragen werden. Wird die Ausfahrt zusammen mit einer Einfahrt zusammen auf einem Gleis eingebaut, so ist zweckmäßig die selbe Grundbezeichnung wie bei der Einfahrt einzutragen. Ferner kann man noch einen internen Wert angeben, der hinter der Bezeichnung mit einem % beginnt. Alle nach dem Prozentzeichen eingetragenen Werte sind nur im Anlagen-Editor, Fahrplan sowie im Verbindungs-Editor sichtbar. Baut man mehrere Einfahrten nebeneinander, weil man auf einer zwei- oder mehrgleisigen Strecke einen Gleiswechselbetrieb (GWB) nachbauen möchte, so empfiehlt es sich die Bezeichnungen eindeutig zu kennzeichen. Hier zum Beispiel 3 Ausfahrten nach Karlshorst. Nun kann man die Einfahrten: Karlshorst%regelausf. ; Karlshorst%GWB1 und Karlshorst%GWB2 nennen. Wichtig ist abschließend noch die richtige ERichtung zu setzen!
Besonderheit
Die gesamte Bezeichnung darf nicht mehr als 30 Zeichen enthalten !
Kombination von Ein- und Ausfahrt
Möchte man eine EInfahrt mit einer Ausfahrt auf einem Gleis kombinieren, so ist ERST die Ausfahrt und als nächstes die Einfahrt mit den nachfolgenden Gleiselementen einzubaun. Die Bezeichnung der Einfahrt und Ausfahrt muß bis zum % für die internen Werte, gleich sein! Die ENR's werden vom System gesetzt und müssen verschieden sein. Hier sollte man nichts manuell ändern.
Sprung:
Mit einem Sprung verbindet man 2 Gleisanschnitte miteinandern, z.B. wenn rechts das Bild zu Ende ist kann es dann links darunter weiter gehen. Und genau bei diesen beiden Sprung-Elementen (es wird eins rechts gesetzt und ein links) muß die ENR gleich sein. Der Sprung ist eins der wenigen Elemente, bei dem die ENR (Nummer-Feld) 2x vorkommt. Hierbei ist ganz wichtig auf die E-Richtung zu achten!
Beispiel 1
******************S
S******************
In diesem Beispielfall müßten beide die gleiche ENR haben.
Beispiel 2
****************S (ENR1)
****************S (ENR2)
(ENR1) S***************
(ENR2) S***************
In diesem Fall hätten wir 2 ENRs, der Sprung rechts oben hat die gleiche ENR wie der links obere Sprung und der 2. Sprung rechts hat die gleiche ENR wie der Sprung ganz links unten.
Bahnübergang:
Ein Bahnübergang ist halt ein Überweg für andere Verkehrsteilnehmer über die Bahngleise. Als Besonderheit des Bahnübergangs ist hier zu nennen, daß hier eine ENR mehrfach verteilt werden kann. Liegt der BÜ an einer 4 gleisigen Strecke, so kann von einem Bü die Nummer genommen und in die anderen 3 Bahnübergänge eingetragen werden. Ein mehrgleisiger Bahnübergang muß bei allen Stücken die gleiche ENR haben. Hier brauch kein SW-Wert gesetzt werden da dieser dann im Sim keine Funktion hat! Letzlich ist nur noch die ERichtung einzutragen. Sollte der Bahnübergang auf einem Gleis in beiden Richtungen befahren werden, so ist eine der beiden Richtungen auszuwählen.
Übergangepunkt:
Der Übergabepunkt (ÜP) dient zur direkten Übergabe eine Zuges an das nächste, verbundene Stellwerk. Hierzu beachte den Verbindungs-Editor. Ein ÜP muß die selbe ENR sowie die selbe ERichtung haben, wie die zugehörige Ausfahrt. Zwischen ÜP und Ausfahrt muß mindestens 1 leeres Gleiselement eingebaut / vorhanden sein! Ferner dürfen nur leere Gleise (also keine Weichen, Signal, Brücken, usw.) sich zwischen ÜP und Ausfahrt befinden. Einzigste Ausnahme hier ist eine Einfahrt!
ZS1-Vmax:
ZS1-Vmax ist eine Makierung die gesetzt wird, ab welcher ein Zug nach Bedienung von Zs1 am vorangegangenen Signal wieder mit normaler Geschwindigkeit weiterfährt. ZS1-Vmax ist richtungsabhängig! Der Platzierungsort ist jedem selbst überlassen. Empfohlen wird die Funktion hinter einem Weichenbereich zu platzieren. Die Makierung ist im Sim für User nicht sichtbar. Das Element erhält keine ENR. Ein SW-Wert hat hier keine Funktion.